Wahrnehmungsstörungen

Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 arbeiten 5 Studentinnen der Universität Nijmegen an einer Projektarbeit zum Thema "Basale Wahrnehmungsstörungen".

Unter den "basalen Wahrnehmungsstörungen" versteht man Störungen in der Hör- und Merkfähigkeit (auditive Wahrnehmung), beim Sehen (visuelle Wahrnehmung) und beim Gleichgewicht (vestibuläre Wahrnehmung). Diese basalen Wahrnehmungsstörungen können zu Problemen im Anfangsunterricht bei der Zahlbegriffsentwicklung und dem Schriftspracherwerb, sowie zu Unkonzentriertheit und Verhaltensauffällligkeit im Unterricht führen.

Das Projekt der Studentinnen setzt an dieser Stelle an, um die Grundlagen für ein erfolgreiches Lernen zu schaffen. Ziel ist es, ein Förderprogramm zu erarbeiten, um Kindern die Möglichkeit zu bieten, basale Wahrnehmungsleistungen altersentsprechend zu entwickeln und zu verbessern. Um Ausgrenzungen im Unterricht zu vermeiden, wird das Trainingsprogramm so gestaltet, dass es problemlos in den Unterricht für die gesamte Klasse integriert werden kann. Die Materialien für die Hand der Kinder stehen ebenfalls der gesamten Klasse zur Verfügung.

Zur Zeit überprüfen die Studentinnen ihre Materialien auf Alltagstauglichkeit in einem 1. Schuljahr.

Ende Mai sollen die Materialien und das Trainingsprogramm fertiggestellt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden und im Anschluss dann allen nachfolgenden 1. Schuljahren zur Verfügung stehen.

Zur Projektgruppe gehören: Annette Hampel, Janine Deppe, Julia Stepan, Ines Pulina und Katja Grafschaft.