Eine Schule voller „Schlauberger“

Die Veränderungen in unserer Gesellschaft schlagen sich auch in unserem Schulleben nieder. Um unseren Schülerinnen und Schülern Chancengleichheit zu ermöglichen und sie an selbstständiges Lernen und Arbeiten heranzuführen , haben wir uns von den Hausaufgaben im üblichen Sinne verabschiedet und das „Schlaubergerkonzept“ in unser Schulleben integriert.

In den Klassen 1 und 2 haben die Schülerinnen und Schüler 3 Schlaubergerstunden pro Woche. Die Kinder bekommen zu Beginn der Unterrichtswoche ihren individuellen Schlaubergerplan, auf dem die Aufgaben notiert sind, die sie im Laufe der Woche während der Schlaubergerstunden bearbeiten sollen. Die differenzierten Schlaubergerpläne richten sich nach dem jeweiligen Leistungsstand der einzelnen Kinder. Bilder und diverse Symbole auf den Plänen und auf dem Arbeitsmaterial ermöglichen den Schülern, sich selbstständig zu organisieren und eigenständig zu arbeiten. Selbstverständlich ist in jeder Stunde eine Lehrerin anwesend, die die Kinder bei Bedarf unterstützt.

Falls es möglich ist, kontrolliert die Lehrerin während der Schlaubergerstunden erledigte Aufgaben und notiert dies auf dem Schlaubergerplan. Zudem werden die Schlaubergerhefter eingesammelt, von den Lehrerinnen durchgesehen  und mit Kommentaren versehen. Ein Schlaubergerstempel unter jedem Schlaubergerplan und Lobkärtchen für erzielte Ergebnisse fördern zusätzlich die Motivation der Kinder.

Einmal wöchentlich nehmen die Schülerinnen und Schüler ihre Schlaubergerhefter mit nach Hause, damit die Eltern über den Leistungsstand und die Arbeits- und Lernentwicklung ihrer Kinder kontinuierlich informiert sind. Nicht erledigte Aufgaben werden zu Hause nachgeholt. Weiterhin zeigen die Eltern mit ihrer Unterschrift, dass sie den Plan zur Kenntnis genommen haben.

Die Pläne der Klassen 3 und 4 sind etwas umfangreicher gestaltet, so dass die Aufgaben wie gehabt im Unterricht, aber auch zu Hause und in er Betreuung bearbeitet werden. Dies hat den Hintergrund, dass die Kinder auch an regelmäßige Hausaufgaben, wie es an den weiterführenden Schulen üblich ist, gewöhnt werden sollen.

Wir freuen uns über ein Haus voller „Schlauberger“ an der Gerhard Tersteegen Schule.