JEdem Kind ein Instrument

Seit einigen Jahren ist das Projekt JEKI des Landes Nordrhein-Westfalen fest in unserem Unterrichtsplan eingebaut.

Lehrer und Lehrerinnen der örtlichen Musikschule unterstützen vom ersten Schulbesuchsjahr an wöchentlich den Musikunterricht an beiden Gebäuden unserer Schule.

Im ersten Jahr der Schuleingangsphase entdecken die Kinder spielerisch Klang, Aufbau, Aussehen und Umgang der Instrumente. Mit einfachen Materialien gestalten die Kinder eigene kleine Musikinstrumente wie zum Beispiel „Schlauchtrompeten“ und „Trommel-Zupf-Rassel-Instrumente“. Eingebaut in kleine fortlaufende Geschichten halten die Kinder zum Beispiel erstmals eine Violine in der Hand und versuchen dem Instrument erste, wenn auch noch krächzende Töne zu entlocken. Oder sie stellen fest, dass es gar nicht so einfach ist eine Trompete zum Klingen zu bringen.

Gegen Ende des Schuljahres bilden sich schnell kleine Interessengruppen für Instrumente wie: Gitarre, Keyboard, Querflöte, Geige, Akkordeon und Blockflöte.

Bei genügender Anzahl findet dann im zweiten Schulbesuchsjahr der Instrumentalunterricht in Kleingruppen mit ca. fünf Kindern im Anschluss an den Klassenunterricht statt. Die Instrumente stehen den Musikschülern kostenlos zur Verfügung und können auch zum Üben mit nach Hause genommen werden. Der Instrumentalunterricht selbst ist kostenpflichtig, daher freiwillig, doch zu recht günstigen Konditionen.

Im dritten und vierten Schuljahr wird dieser Instrumentalunterricht intensiviert. Bei Schulfesten oder anderen Gelegenheiten haben die kleinen Musiker ihr Können schon mehrfach präsentieren können.