Schul-ABC

Die Anmeldung der Schulneulinge erfolgt in der Regel im Oktober des vorhergehenden Schuljahres.

Bei der Anmeldung wird zunächst der Sprachstand der Kinder festgestellt. Daneben wird in spielerischer Form das Reimvermögen, die Merkfähigkeit und das Zahlverständnis überprüft.

Jede Klasse führt Ausflüge und Unterrichtsgänge durch. Ziele (Außerschulische Lernorte) können sich aus den aktuellen Unterrichtsthemen ergeben (z. B. Mühle Xanten: Vom Korn zum Brot, Wasserkraftwerk Moers, Bauernhof, Zoo, Theaterbesuche …).

Arbeitsgemeinschaften (AGs) werden im Nachmittagsbereich im Rahmen des Offenen Ganztags (OGATA) angeboten. Diese werden von Lehrerinnen oder Mitarbeiterinnen der OGATA durchgeführt. Es gibt z. B. folgende AGs: Hockey, Flöten, Kunstwerkstatt, Kochen, Entspannen/Joga, Fußball

In verschiedenen Arbeitsgruppen und Fachkonferenzen bearbeitet und aktualisiert das Kollegium laufend Themen wie z. B. Kernlehrpläne, Schulgebäudegestaltung, Leistungsbewertung.

Die Betreuung der Kinder nach dem Unterricht kann in einer Gruppe des Offenen Ganztags erfolgen.

Ein Brennballturnier findet einmal jährlich für die Kinder der 4. Klassen aller Neukirchen-Vluyner Grundschulen statt.

Die Klassen nehmen jährlich an Bücherei-Führungen und Projekten zur Förderung der Lesebereitschaft in der Neukirchener Bücherei teil.

In der 3. Klasse wird ein Coolnesstraining durchgeführt. Hierfür kommen zwei Anti-Gewalt-Trainerfür mehrere Stunden in die Klassen und arbeiten mit den Kindern intensiv an Methoden und Strategien zur Streitvermeidung. Dieses Programm wird finanziell vom Förderverein und verschiedenen Sponsoren unterstützt.

Diagnoseverfahren geben Aufschluss über die Entwicklung und den Lernzuwachs des einzelnen Kindes. Die „Hamburger Schreibprobe“ wird z. B. jährlich in jeder Klassenstufe durchgeführt. Aufgrund der Diagnoseverfahren und der Beobachtungen in der täglichen Arbeit, können die einzelnen Kinder individuell gefördert und unterstützt werden. Zum Delfin 4 Test gehen Lehrkräfte der GTS in die Kindergärten.

Der Einschulungsparcours findet möglichst zeitnah zur Schulanmeldung statt. Hier durchlaufen die Kinder in kleinen Gruppen verschiedene Stationen, die von den KollegInnen betreut werden. Kinder der 4. Klassen führen die Schulneulinge zu den Stationen und betreuen sie während des gesamten Parcours Unter anderem werden Beobachtungen zur Konzentration, Motorik, zur Bewegungs- und Handlungsplanung als auch zum Aufgabenverständnis gemacht.

Die aktive Mitarbeit und Zusammenarbeit mit Eltern ist erwünscht. Dies kann z.B. als Lesemutter, Bastelhilfe, im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung unterschiedlicher Schul- und Klassenfeste, bei der Begleitung von Ausflügen und Unterrichtsgängen, in der Mitwirkung bei Projekten oder Projektwochen, dem Lesebus, der Steuergruppe, der Klassenpflegschaft, der Schulpflegschaft und Schulkonferenz geschehen.

Im ersten Halbjahr des 4. Schuljahres erfolgt eine Elternberatung zum Übergang auf die weiterführenden Schulen. Neben einem allgemeinen informellen Informationsabend beraten die Klassenlehrerinnen die Eltern individuell in Einzelgesprächen.

Elternsprechtage finden zweimal jährlich statt. Die Terminvergabe hierzu wird von den KlassenlehrerInnen individuell geregelt. Darüber hinaus steht jedes Kollegiumsmitglied bei Bedarf gerne für Elterngespräche zur Verfügung. Eine vorherige Terminabsprache ist allerdings erforderlich.

Elternstammtische finden in den einzelnen Klassen auf Wunsch der Eltern und durch Organisation der Klassenpflegschaftsvorsitzenden statt.

Erprobungsstufenkonferenzen werden durch die weiterführenden Schulen organisiert. Um den weiteren schulischen Werdegang unserer ehemaligen Schüler zu verfolgen, aber auch, um unsere Beratungskompetenz für zukünftige Schullaufbahnempfehlungen zu stärken, gehört die Teilnahme an diesen Konferenzen zu unserem Pflichtprogramm.

Die 4. Klassen nehmen in Zusammenarbeit mit der Polizei an einem theoretischen und praktischen Fahrradtraining teil.

Für Kinder mit besonderen Stärken und Schwächen wird regelmäßig ein Förderplan erstellt und evaluiert. Nach Klärung der Ausgangssituation des Kindes werden Ziele und Maßnahmen formuliert, die zur Entwicklung kognitiver, sprachlicher, motorischer oder auch sozialer Kompetenzen beitragen. Der Förderplan dient dem Austausch und der gezielten Zusammenarbeit der LehrerInnen, die ein Kind unterrichten.

Die Schule hat einen Förderverein, der Vorhaben unterstützt, die durch den städtischen Etat nicht abgedeckt werden. Der Förderverein wird von Eltern organisiert.

An der GTS werden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wohnortnah in den verschiedenen Förderschwerpunkten zielgleich oder zieldifferent im Gemeinsamen Unterricht (GU) integrativ beschult. (siehe auch Konzept zum Gemeinsamen Unterricht). Einzelne Kinder werden zusätzlich individuell von Integrationshelfern unterstützt oder erhalten therapeutische Förderung durch Therapeuten, die stundenweise an unsere Schule kommen.

An unserer Schule werden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Zum Teil finden diese Gottesdienste als ökumenische Gottesdienste z. B. am Schulanfang und zur Schulentlassung statt. Daneben gibt es konfessionell getrennte Gottesdienste z. B. am Erntedankfest, zu Weihnachten oder zu Ostern.

Hausaufgaben werden im Rahmen des Unterrichts erteilt. Sie dienen der Übung und Festigung des Gelernten, können aber auch mit dazu beitragen, neue Inhalte vorzubereiten. Im 1. und 2. Schuljahr sollte die maximale Arbeitszeit 30 Minuten, im 3. und 4. Schuljahr 60 Minuten betragen.

Eine Hausaufgabenbetreuung wird im Rahmen des Offenen Ganztags angeboten.

Am Standort Jahnstr. wird auf Grund der größeren Schülerzahl die 1. Hofpause nach a) und b) Klassen getrennt durchgeführt, um den Kindern mehr Bewegungs- und Spielraum zu ermöglichen. Dadurch ergibt sich ein entspannteres Spielverhalten und die Kinder fühlen sich wohler.

Die schuleigene Homepage (www.gerhard-tersteegen.de) informiert über aktuelle Termine, Themen und Veranstaltungen und fasst viele Informationen für Eltern, Schüler und Interessierte zusammen. Ein Besuch lohnt sich!

Für die Eltern der Viertklässler findet – meist im November – ein Informationsabend zum Übergang zu den weiterführenden Schulen statt. Auf diesem Abend werden die Ziele und Bildungswege der weiterführenden Schulen dargelegt und Kriterien für die Wahl der Schule besprochen.

Im Rahmen des JeKi-Programms („Jedem Kind ein Instrument“), erhalten die ersten Klassen eine wöchentliche Stunde zur musikalischen Erziehung durch eine Musikpädagogin der Musikschule, wobei sie alle Musikinstrumente kennen lernen und diese erproben dürfen. Ab der zweiten Klasse darf sich jedes Kind ein Instrument auswählen und erhält bei Interesse einmal wöchentlich Instrumentenunterricht. Die Kosten hierfür betragen im 2. Schuljahr 20€ und im 3. und 4. Schuljahr 35€ monatlich,

Ist ein Schüler oder eine Schülerin krank, muss bis 8.00 Uhr die Schule (Telefon: 4664) informiert werden. Spätestens nach drei Tagen muss eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten oder ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

Einige Wochen vor Ende des Schuljahres besuchen die zukünftigen Erstklässler „ihre“ Klasse. An diesem Kennenlerntag wird gemeinsam mit den zukünftigen Klassenkameraden sowie der Lehrerin eine kleine Aktion im Unterricht gestaltet. Neben dem zusätzlichen Austausch und der Zusammenarbeit mit den Kindergärten und dem Einschulungsparcours soll ein möglichst „sanfter“ Übergang vom Kindergarten zur Schule ermöglicht werden.

Die Klassenpflegschaft ist das Mitbestimmungsorgan der Eltern auf Klassenebene.

Gemeinsam wird über Belange der Klasse in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin beraten.

In der Regel findet in der 3. Klasse eine zweitägige Klassenfahrt (Schaephysener Mühle) und in der 4. Klasse eine mehrtägige Klassenfahrt statt. Ziele und Aktivitäten werden frühzeitig geplant und mit den Eltern abgesprochen.

Im Laufe des 3.nehmen die Kinder an zentralen Lernstandserhebungen teil. Diese dienen dazu, festzustellen, welche Lernergebnisse Schülerinnen und Schüler erreicht haben, inwieweit die fachlichen Anforderungen der Lernpläne erfüllt sind und welche Stärken und Schwächen in den untersuchten Bereichen festzustellen sind.

Eine Lern- und Förderempfehlung können Kinder erstmalig zum Halbjahr des 2. Schulbesuchsjahrs erhalten. Sie richtet sich an Eltern, Kinder und die Schule selbst. Gemeinsam soll auf Grundlage der Empfehlung versucht werden, Minderleistungen zu beheben.

Im Rahmen des Lesebuses können mit einer Künstlerin literarisch-künstlerische Themen projektorientiert bearbeitet werden. Regelmäßig finden aus den entstandenen Arbeiten Schülerausstellungen an verschiedenen Orten in Neukirchen-Vluyn (z. B. Kulturhalle, Sparkasse) statt. Dieses Projekt wird von der Sparkasse finanziell unterstützt.

Beim Lesefest nehmen alle Neukirchen-Vluyner Drittklässler teil. Jedes Jahr werden zu einem anderen Thema mehrere Bücher zu Hause gelesen und die Inhalte werden in Form eines Wettbewerbes abgeferagt. Als Höhepunkt wird eine Autorenlesung veranstaltet.

Das Kollegium hat – unter Mitwirkung einer Steuerungsgruppe bestehend aus Eltern und Lehrern - ein Leitbild erarbeitet, an dem sich LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern orientieren (vgl. Konzept zum Leitbild).

Vielfältige Lernmethoden und offene Unterrichtsformen ermöglichen teamorientierte und individuelle Lernwege. Im Laufe der Grundschulzeit lernt jedes Kind folgende Methoden kennen und erfolgreich mit diesen zu arbeiten: Lernwerkstätten, Arbeit an Stationen, Freiarbeit, Wochenpläne, individuelle Arbeitspläne, Projektarbeit, Arbeitsmittel zum selbstständigen Lernen (zum Beispiel Logico), Arbeit/Recherche am PC.

Einmal jährlich findet von der Bezirksregierung Düsseldorf organisiert eine Matheolympiade für Grundschulen statt. Hieran sollen sich nach Möglichkeit alle 4. Klässer unserer Schule beteiligen.

Im Rahmen der naturwissenschaftlichen Unterweisung haben wir regelmäßg – alle 4 Jahre – die Wanderausstelung der Miniphänomenta zu Gast in unserer Schule. Die Kinder sollen durch praktische Experimente Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Phänomene erhalten.

Die offene Ganztagsschule (Offener Ganztag) umfasst die Betreuung von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Die Kinder haben Unterricht nach Stundenplan, erledigen anschließend ihre Hausaufgaben unter Aufsicht, bekommen ein warmes Mittagessen und können nachmittags an verschiedenen Freizeitangeboten (AGs) teilnehmen. Die Betreuung wird von qualifizierten Erzieherinnen und Lerhkräften durchgeführt. Der Träger der offenen Ganztagsschule ist der Sterntaler e. V. Ansprechpartnerin ist Frau Höltgen (Tel. 02845/945374).

Die Kinder der Klasse 4 übernehmen als Patenkinder die Patenschaft für die Schulanfänger. Sie begleiten diese am Kennenlerntag, am Tag der Einschulung und helfen ihnen sich in das Schul- und Pausenleben einzufinden.

Um die SchülerInnen im alltäglichen respektvollen Umgang (vgl. Leitbild) miteinander zu unterstützen, gibt es an der GTS verschiedenen Methoden: Der Fairnesspokal wird regelmäßig an die fairste Klasse verliehen. Gelbe und rote Karten erinnern den Einzelnen an Verstöße gegen dieKlassen- und Schulregeln und helfen diese zu verinnerlichen. Paten geben die Regeln zum respektvollen Umgang an ihre Patenkinder weiter. Im Coolnesstraining und über Gespräche zur Streitschlichtung werden Methoden erarbeitet.

Der Arbeitskreis Schulgestaltung verschönert Schritt für Schritt die Gebäude der GTS. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Eltern wird an Projekttagen die Schulumgestaltung von den Kindern übernommen (Wandbilder in den Fluren, Logo an der Schule, …)

Am 1. Schultag nehmen die Schulanfänger mit ihren Eltern und Patenkindern an einem ökumenischen Gottesdienst teil. Die Schülerinnen und Schüler begrüßen die Schulanfänger und die Gäste mit einem eigenen Programm und kleinen Darbietungen auf dem Schulhof. Anschließend erleben die Kinder in ihrer Klasse ihre erste Unterrichtsstunde.

Mitglieder der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Klassenpflegschaften. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter, sowie die Vertretung der Elternschaft für die Schulkonferenz. An den Schulpflegschaftssitzungen nimmt die Schulleitung nur mit beratender Stimme teil.

In der Schulkonferenz sind zu gleichen Teilen die gewählten Mitglieder der Lehrerschaft als auch der Elternschaft vertreten. Die Schulkonferenz ist das höchste beschlussfassende Gremium der Schulgemeinde.

Das Schwimmfest findet jährlich vor den Sommerferien statt. Die sechs leistungsstärksten Kinder der dritten Klassen nehmen daran teil. Im Wettkampf messen sie sich mit den Drittklässlern der anderen Neukirchen-Vluyner Grundschulen im Staffelschwimmern und in allen Schwimmstilen.

Das Sport- und Spielfest findet jährlich kurz vor den Sommerferien auf dem Sportplatz Klingerhuf statt. Die Schüler durchlaufen hier je nach Alter verschiedenen Stationen und Wettkämpfe.

In allen Klassen befinden sich Spielekisten für die Hofpause, die in regelmäßigen Abständen durch den Förderverein teilweise neu bestückt werden.

Die Steuergruppe besteht aus Lehrerinnen, Eltern und der Schulleitung. Sie trägt die Arbeit der Arbeitsgruppen des Kollegiums zusammen, wertet diese aus und evaluiert.

Unterrichtsgänge & Ausflüge

In der Klasse 1 findet in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Verkehrstraining statt.

Zur Erleichterung des Übergangs auf die weiterführenden Schulen sind Hospitationen von Schülern möglich. Tage der offenen Tür sollten zur Information genutzt werden und die Termine hierzu werden von der GTS an die Eltern weitergegeben.

Im Lern- u. Bewegungszentrum Zauberkasten werden die Kinder in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen z. B.: Körper- u. Raumwahrnehmung, auditive und visuelle Wahrnehmung, taktile Wahrnehmung etc. unterstützt. Der Zauberer Schrippeldippel lädt die Kinder zum Lernen in kleine Lerngruppen ein, die parallel zum Unterricht stattfinden.

In der Eingangsphase erhalten die Kinder jeweils am Schuljahresende ein Zeugnis, in den Klassen 3 und 4 zusätzlich noch eins zum Abschluss des 1 Schulhalbjahres. Während die Zeugnisse in der Eingangsphase Berichtszeugnisse sind, enthalten die Zeugnisse in Klasse 3 neben dem Bericht noch Zensuren, sowie in Klasse 4 nur Zensuren. Zusätzlich wird mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 eine begründete Empfehlung zum Übergang in die weiterführenden Schulen ausgehändigt.